Montag, den 29. November 2010 um 17:10 Uhr
Jackson's Der «Hobbit» ist 3D-Kino der Superlative
Wie schon die Herr der Ringe-Trilogie soll auch das Prequel ein Statement zur aktuellen Kinotechnologie werden. Peter Jackson will "Der Hobbit" mit der Epic-Technologie des Kamerapioniers RED Digital Cinema realisieren.
Als erste Kamera des noch jungen US-Unternehmens entwickelte sich die RED ONE zum Quasi-Standard der digitale Kinoindustrie – leicht und handlich, 30 fps, 4-fache Full HD-Auflösung. Wie man den Kinomarkt im Sturm erobert: Firmengründung 2005 – Auslieferung erster Kameras 2007 – seither über 1000 Referenzen von "Jumper" über "The Book of ELI" bis "District 9" und "Fluch der Karibik 4".

Aussicht auf Flimmerfreiheit
Die noch kaum marktreifen RED EPIC-Kameras sind in der Lage bis zu 120 Bilder pro Sekunde in 5K (5120 x 2700 Pixel) aufzuzeichnen. Hinsichtlich 3D bedeutet das allerdings nur die übliche Versorgung von 60 stereoskopischen Bildern pro Sekunde und je Auge. In Full-HD (2K) hingegen realisiert die Kamera einen zukunftsträchtigen Bildfluss von etwa 120 Bildern für jedes Auge. Nicht nur absolut flimmerfreies 3D-Kino ist dadurch garantiert, auch im Heimkino ist die native Ansteuerung mit einer hohen Bildwiederholrate ein echter Gewinn für Auge und Hirn. Für Peter Jacksons 3D-Hobbit sollen 30 RED EPIC Kameras ihre Linsen herhalten, "Ich bin kein Wissenschaftler oder Mathematiker, aber das Bild der Red wirkt filmischer als die meisten anderen digitalen Formate", sagt Jackson. Einzige Alternative wäre noch das Cameron-Pace Rig, welches durch „Avatar“ unter der Bezeichnung FUSION bekannt wurde.

Kabelfreie 3D-Zukunft
Der Neuseeländer Jackson dreht gerne an Originalschauplätzen und zieht die Leichtigkeit und geringe Größe einer Epic vor, zumal zwei Kameras schnell auf dem Rig montiert sind: "Viele Wettbewerber benötigen die Anbindung an riesige, schwerfällige VTR-Maschinen. Die Epic gibt uns (Filmemachern) die Möglichkeit zurück völlig kabelfrei arbeiten zu können, und das sogar mit Stereofilm" erklärt Jackson begeistert.
In den nächsten Jahren bieten sich jedenfalls genügend kameratechnische Herausforderungen, wie dieses kleine knackige 3D-Line-Up beweist:
2011 – Spielbergs "Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn",
2012 – Jacksons "Der Hobbit: Teil 1",
2013 – Jacksons "Der Hobbit: Teil 2",
2014 – Camerons "AVATAR 2",
2015 – Camerons "AVATAR 3".
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